2010/4 Himmelwärts gebaut

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2010/4 Himmelwärts gebaut

2010/4 Himmelwärts gebaut

Symbole als Ausdruck von Berufsstolz
Wort der Redaktion von Markus Joos

HAUPTTHEMEN

Wohntürme als Kulturträger
Text: Anita Färber

Zur heute noch in manchen Dörfern erkennbaren mittelalterlichen Bausubstanz gehören Wohntürme. Seltene Zeugen einer fast integralen Erhaltung sind der Vonzun-Turm in Ardez und die zu einer Kunstgalerie umgebaute Chesa Madalena in Zuoz mit dem höchsten Turm in diesem früheren Hauptort des Oberengadins.

Selbst im Diminutiv noch demonstrativ
Text: Thomas Kaiser Fotos: Yannick Andrea

Ihr Zweck scheint die Zier: Zahlreiche Bündner Bauten wiesen kleine Türme auf. Aber haben diese Türmchen neben blosser Repräsentation auch noch eine andere Funktion? Eine Spurensuche auf den Dächern Graubündens.

Vom Sündensymbol zum christlichen Rufer
Text und Fotos: Hans Domenig

Kirchen bekamen erst ab etwa dem 11. Jahrhundert Türme. Denn zuvor galten diese als Symbol des menschlichen Hochmuts und der Auflehnung gegen Gott. Inzwischen haben Kirchtürme kirchliche und weltliche Funktionen. Die meisten dieser Türme gehören in Graubünden deshalb je zur Hälfte den Kirchen und den politischen Gemeinden.

Das Streben der Bündner nach Höherem
Text: Olivier Berger

Bis vor gut 50 Jahren lebten die Bündnerinnen und Bündner nahe der heimischen Erde. Die Blüte des Hochhauses währte danach nicht lange; jetzt wird der Wohnturm wieder zum Thema.
Gesehen zu werden zählte mehr als selber weit zu sehen
Text: Peter Bolliger

Graubünden ist ein veritables Burgenland. In einigen Talschaften reiht sich Burg an Burg. Uns was eine „richtige“ Burg ist, könnte man sagen, hat natürlich einen Turm. Aber es gibt ganz unterschiedliche Burgtürme.

Gesichtete Wegweiser
Fotos: Yannick Andrea/Marius Hublard

Ganz besondere „Türmchen“ sind die Steinmannli. Sie begleiten uns in unwegsamem Gelände und führen uns auch bei schwierigem Wetter sicher zum Ziel. Obwohl heute in den Alpen viel Steige mit Farbmarkierungen und Schildern bezeichnet wird, wird diese archaische Markierung bis heute weltweit benutzt. Grosse Steinmänner werden oft auch als Gipfelzeichen anstelle eines Gipfelkreuzes errichtet.

Die Höhe richtet sich nach den Aufgaben
Text und Fotos: Walter Schmid

Sie sind im wahrsten Wortsinn herausragende Symbole der Telekommunikation, Energie und Industrie: die technischen Türme. Ihre Höhe richtet sich nach den Angaben, die sie zu erfüllen haben, gleichzeitig sind sie vielerorts zu mehr oder weniger beachtenswerten Wahrzeichen geworden.

Turmbau der Natur
Text: Reto Fetz Fotos: Yannick Andrea

Obwohl vor allem der Mensch seit dem Turmbau zu Babel in die Höhe baut, hat auch die Natur ihre Türme: am Boden, im Wald oder in der Luft.

Felszier zwischen zwei Welten
Text und Fotos: Paul Meinherz

Die Türme am Falknis, dem „Rückgrat“ der Bündner Herrschaft, sind seine Zier und trennen zwei Welten. Im untern Falknis steht die Hütte, hier legten Wildheuer würziges Bergheu in ihre Bargen, der obere berührt den Himmel. Doch ganz rechts der Türme fand Fortunat Enderlin, der Bergführer, einen Weg in die erhabene Höhe und führte seine Gäste über Felsstufen auf dem Gipfel, den man vom Städtchen gar nicht sieht.


PRO RAETIA Mitteilungen

Gesucht – Pioniere im ländlichen Raum

In Graubünden waren Pioniere schon oft für die entscheidenden Entwicklungen verantwortlich. Die wirtschaftliche und kulturelle Zukunft des ländlichen Raums in unserem Gebirgskanton ist heute mehr denn je auf unkonventionelle Innovationen angewiesen. Mit der Landtagung vom 25./26. September 2010 im Lugnez begibt sich die Pro Raetia deshalb auch auf die Suche nach visionären Pionieren und mutigen Ideen!

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Terra Grischuna Leserreise:
Text und Fotos: Hans Domenig
Grand Tour zu den Stätten des Unesco-Welterbes
Erlebnisstarke Terra-Grischuna-Frühlingsreise

MAGAZIN

Eine wilde, unbekannte Flusslandschaft
Text und Fotos: Elisabeth Bardill
Wanderung durchs Schraubachtobel von Schuders nach Schiers

Ein Lebenswerk ganz der Musik gewidmet
Text: Ute Stoecklin
Zum 100. Geburtstag des Bündner Komponisten Meinrad Schütter (1910-2006)

Herz und Seele in einem ehrwürdigen Haus
Text: Maya Höneisen Fotos: Yannick Andrea
Begegnung mit Donata Willi, Posthotel Löwen, Mulegns


25 Jahre „Fledermausvater“ von Fläsch
Text: Heini Hofmann Fotos: Heini Hofmann/Fledermausschutz
Ehrung für Lorenz Göddemeyer

Der Turm gibt das Mass
Text und Fotos: Ursula Riederer
Ein Haus mit Geschichte – Das Haus Vogel in Mathon