150 Jahre Wintertourismus in Graubünden

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150 Jahre Wintertourismus in Graubünden

Bündner Erfolgsstory dank sportlicher Gäste
Vorwort von Markus Joos

Hauptthemen

Am Anfang war die Wette
Text: Heini Hofmann

Wintersport in den Bergen mit all seinen Facetten – von Skifahren und Skispringen oder Eislaufen und Eishockey über Bobsleigh und Skeleton bis hin zu Curling und Skikjöring – ist heute eine Selbstverständlichkeit. Dem war nicht immer so. Promotoren dieser Neuheiten waren die Engländer, und eine zentrale Rolle spielte St. Moritz.


Vom ersten Bügellift zum Porsche-Sessel
Text: Abraham Gillis

Welche die erste Bergbahn Graubündens war, darüber lässt sich streiten. Fest steht jedoch, dass der absolute Ski-Boom mit der Erfindung des Bügellifts in Graubündens Täler kam und der Sommertourismus den Wintertourismus erst Mitte des letzten Jahrhunderts verdrängte.

Hotels und Gastronomie bieten 18 000 Personen Beschäftigung
Text: Heinz Wurster

Bis ins 18. Jahrhundert gab es im Kanton Graubünden von allem zwei Einkommensmöglichkeiten: die Landwirtschaft mit ihren ergänzenden Berufen sowie das Transportwesen über die Passstrassen. In dieser Zeit erkannten Dichter, Maler und Wissenschafter nicht nur die Gefahren und Bedrohungen in der Bergwelt, sondern entdeckten auch die Schönheit und die Vielfalt der Landschaft – Grundelemente für den Tourismus.

Es tut sich was in der Schweizer Ferienregion Nr. 1
Text: Walter Schmid

Ab Mitte Dezember wird in Graubünden die Wintersaison 2014/15 endgültig lanciert. Verschiedene neue Top-Angebote und –Anlagen werden dann in Betrieb genommen oder sind andernorts am Entstehen – ein Blick auf Neuheiten, über die man redet.


Eiskristalle für den Wintersport und den Genuss
Text: Christian Dettwiler

Eisschrank, Eis am Stiel, Kunsteis, Eismaschine, Eiswürfel – wir kennen sie alle, diese Wörter aus dem Alltag. Doch lange vor der Elektrifizierung der Haushalte wurden Eiskristalle für den Genuss und den Sport benutzt. Die Verwendung des gefrorenen Wassers ist vielfältig.


Von damals bis heute: Modischer Chic auf der Piste
Text: Maya Höhneisen

Es war schon früher so. Wer sich auf den Pisten tummelte, wollte nicht nur elegant und stilsicher von oben nach unten kommen, sondern dabei auch möglichst gut aussehen. Ein Steifzug durch die Geschichte der Wintersportmode.


Musse, Körper und Sonnenlandschaft
Text: Köbi Gantenbein

Einher mit der Entwicklung des Tourismus ging der Anspruch, die Schönheit der Berge und Gästen näherzubringen: Es entstanden als Ausdruck der modernen Reklame- und Markentechnik Plakate und Prospekte, in denen sich die Entwicklung der schweizerischen Grafik widerspiegelt.


Das Halligalli in den Alpen ist so alt wie der Tourismus selber
Text: Olivier Berger

Robbie Williams in Ischgl, Hip-Hop in Davos, Schlager in Flims-Laax: Die Bespassung der Skigebiete blüht. Neu ist die Verbindung von Kunst und Kommerz in den Bergen aber nicht.

Gasetta:
- Pagina Grigionitaliana
- Pagina Rumantscha
- Pro Raetia Mitteilungen Nr. 3/2014
- Walserseite
- Bündner Kulinarik
- Notizen und Namen
- Bücher und Bände
- Kunst und Kultur
- Jugend Grischuna
- Notizen
- Rätsel-Seite


Eine Reise über und in die Berge – Terra-Grischuna Leserreise
Text: Iganz Cathomen

Die Terra Grischuna organisierte Mitte August für die Leser der Zeitschrift eine Reise ins Zentrum des Engadins. Unter der Leitung von Claudia Meuli besuchten die Teilnehmer das Nationalparkzentrum. Am zweiten Tag gab es eine abenteuerliche Fahrt nach S-charl. Am Abend stand der Besuch des Freilichtspektakels «Laina viva» auf dem Programm. Am nächsten Tag besuchte die Reisegruppe die Kaffeerösterei Badilatti in Zuoz. Weiter gab es in St. Moritz die Gelegenheit das Engadiner- oder Segantini-Museum zu besuchen.

Jahrtausendalter Kult an der Heilquelle in St. Moritz
Text: Monika Oberhänsli

Die Holzfassung der Mauritiusquelle wurde untersucht. Im Rahmen der Überführung der 1907 entdeckten Fassung der St. Moritzer Mauritiusquelle und verschiedener Kultgegenstände aus dem Engadiner Museum in die - derzeit wegen Wasserschaden geschlossene – Paracelsus-Trinkhalle konnte das Ensemble archäologisch untersucht werden. Die Holzkonstruktion gilt als einer der bedeutendsten alpinen prähistorischen Funde überhaupt.


Die Königin von Luven
Text: Pia Seiler

Eine Baumschönheit in dichtem Nadelkleid. La Panera in Luven ist eine prächtige Fichte, die es landesweit zu Ruhm und Ehre gebracht hat: Mit ihren beinahe 50 Metern gehört sich zu den grössten frei stehenden Christbäumen der Schweiz. Ihr Anblick ist eine Freude, ihr Rat in schwerer Stunde teuer.


«E pitigot al mi tger bab»
Text: Julian Reich

Neuerscheinung – Das Buch über «Die Sammlung Maissen»
Ab den 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts machten sich Volkskundler auf in die rätoromanischen Talschaften, um das Volkslied zu studieren und zu dokumentieren. Die Sammlung Maissen mit rund 2000 Liedern ist nur erschlossen und bereit dafür, entdeckt zu werden.


Das «Bündner Tagblatt» - Zeuge einer bewegten Mediengeschichte
Text: Christian Dettwiler

Zwei Jahrhundert Medien und Publizistik in Graubünden, da lohnt es sich, einen Blick darauf zu werfen. Wer mit wem, wer gegen wen. Ein Blick die Redaktionstuben des «Bündner Tagblatts» früher und heute soll dies erhellen.


Wandern in winterlicher Stille
Text: Irene Schuler

Trendsportarten abseits der Skipisten. Entschleunigte Winteraktivitäten wie Winterwandern und Schneeschuhlaufen sind stark im Aufwind. Dienten Schneeschuhe im Alpenraum noch bis in die 70er-Jahre des letzten Jahrhunderts nur im Arbeitsalltag als Fortbewegungsmittel im Schnee, entwickelte sich das Schneeschuhlaufen in den letzten Jahren zu einer beliebten Winter- und Freizeitaktivität.