2012/1 Region Unterengadin/Samnaun

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2012/1 Region Unterengadin/Samnaun

Tourismus im Winter, DMO, Spezielle Gewerbler, Burgenlandschaft, Bauboom, Val Sinestra, Samnaun, Projekt Unterengadin/Vinschgau.

2012/1 Region Unterengadin/Samnaun

Die Geologie sorgt für Sonne und Heilquellen
Wort der Redaktion Markus Joos

Hauptthemen

Drei Täler – eine Destination
Text: Anita Färber

Fünf Destinations-Managementorganisationen (DMO) und einige Regionale Tourismusorganisationen anstelle von 130 Verkehrsvereinen sind das Ziel der Bündner Tourismusreform. Als grosse Destination im Alpenraum intensivieren das Unterengadin, Samnaun und die Val Müstair mit einer Struktur, einer Strategie und einem Budget die touristische Regionalentwicklung.

Von klassischen Winteraktivitäten bis hin zu Trendsportarten
Text: Jürgen Pfister

Seit etwas über einem Jahr besteht die Tourismusdestination Engadin Scuol Samnaun Val Müstair AG. In der flächenmässig grössten Ferienregion der Schweiz kommen Wintersportfans voll auf ihre Kosten. Das Angebot reicht von klassischen Winteraktivitäten bis hin zu Trendsportarten.

Klein, fein und erfolgreich
Text: Maya Höneisen Fotos: Rolf Canal

Am Tourismus führt hier kein Weg vorbei. Als wirtschaftlicher Faktor ist dieser Einkommenszweig mit Abstand der wichtigste im Tal. Daneben haben sich aber auch Kleinstunternehmen mit innovativen Projekten etablieren können. Eine Entdeckungsreise durchs Unterengadin.

Arsen im Wasser und Geister im Hotel
Text und Fotos: Reto Fetz

Die Auszeichnung zur Landschaft des Jahres und ein Geist, der im Hotel spucken soll, haben die beschauliche Val Sinestra plötzlich berühmt gemacht. Das abgelegene Tal hat aber noch andere Attraktionen.

Zollfrei auf Schmugglerpfaden
Text und Fotos: Hans Domenig

Wenn man sie reden hört, würde man kaum glauben, dass sie Bündner sind, denn die Samnauner haben die Mundart des Tiroler Oberlandes angenommen. «Grenzüberschreitend» sind aber auch ihre Aktivitäten. Wir haben das peripher gelegene Bündner Tal während einer vergnüglichen Herbstreise besucht.

Vom Bauboom bedrängte Dörfer
Text: Anita Färber Fotos: Rolf Canal

Konkurrenzfähige Hotels und «warme» Betten in Zweitwohnungen sind für das Unterengadin mit seinen naturnahen Tourismus als Haupterwerbszweig existenziell. In Gefahr geraten die noch weitgehend intakten Dörfer durch den aus dem Oberengadin überschwappenden Bauboom. Griffigere Baugesetze und ein überkommunales Siedlungsentwicklungskonzept sind dringend.

Das Unterengadin als Burgenland
Text: Thomas Bitterli Fotos: Rolf Canal

Graubünden, reich an Baudenkmälern und Naturschönheiten, gilt auch als klassisches Burgenland. Diese Auszeichnung beruht weniger auf der Vielzahl der Burgen als vielmehr der augenfälligen Beherrschung der Bündner Landschaft durch Burgen und Ruinen. Wo immer man den Kanton betritt, stösst man auf zerfallende Burgen oder bewohnte Schlösser, so auch im Unterengadin.

Chur – Meran 3:20 h (Umsteigen in Mals)
Text und Fotos: Walter Schmid

Die letzte Streckenerweiterung der Rhätischen Bahn war die Verbindung zwischen dem Prättigau und dem Unterengadin durch den Vereinatunnel. Gut möglich, das die Nächste dereinst vom Unterengadin ins Obervinschgau führt, mit Anschluss ans italienische Schienennetz.


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Magazin

Un laboratorio per scoprire il passato
Text: Fabrizio Salvi

Museen – Museo Moesano a San Vittore, un impegno iniziato nel 1949.
Das Museo Moesano in San Vittore wurden im 1949 im ehemaligen Familiensitz des Viscardi, einem der bedeutendsten Geschlechter Misoxer Baumeister, eröffnet. Im Laufe der Zeit entwickelte sich das Museum weiter und wurde zudem vergrössert. Seine Sammlung besteht aus ethnografischen Gegenständen und Dokumenten.

Terra-Grischuna Leserreise 2012
Veltlin – Alptal für Geniesser

Global gedacht, lokal gemacht
Text: Ariana Pradal

Der Desinger Colin Schaelli und der Schreinermeister Stefan Caviezel sind bei mit verschiedenen Aufgaben am Möbelprogramm «con.temporary furniture» beteiligt. Dieses besteht aus einem Stecksystem verschiedener Holzplattenteile. Die jugendlich anmutende Möbelkollektion sieht eine lokale Produktion an verschiedenen Orten dieser Welt.

Wo Schreibkunst entsteht
Text und Fotos: Marius Hublard

In Almens wohne Sie, und zuhinderst im Tobel befände sich ihr Daheim und ihre Werkstätte. Es sei einfach zu finden, nur eine Strasse führe direkt zu ihrem Haus mit den roten Fensterläden beschreibt mir Mina Clavuot den Weg. Umringt vom üppigen Garten und Obstbäumen, wo gerade die Kirchen von der wärmenden Sonne dunkelrot gereift durch das sattgrüne Blätterwerk glänzen, habe ich es mühelos gefunden. Ich bin gespannt auf die Arbeiten aus dem Schaffen der Zeichnerin, Künstlerin und Kalligrafin. Vor allem will sie mir heute ausgesuchte kalligrafische Drucke in Ruhe zeigen.

Von bahnsinnig zu bahnbesonnen
Text: Heini Hofmann

Verkehr – Als im Engadin die Bahnen klettern lernten.
Im 19. Jahrhundert näherte sich der Bahnboom der Schweiz, drang bis ins Bündnerland vor und eroberte aus das Engadin – und wie! Die Bahnpioniere überboten sich gegenseitig mit bahnsinnigen Projekten bis hinzu einer Piz-Bernina Gipfelbahn. Schliesslich obsiegte eine bahnbesonnene Vernunftlösung, die auch jetzt noch Vorzeigecharakter hat.

Eine Gratwanderung zwischen Leben und Tod
Text und Fotos: Jürgen Pfister

Natur – Winterliche Wildbeobachtung im Münstertal.
Es ist ein Naturerlebnis der besonderen Art. Wenn Wildhüter Jon Gross im Winter mit seinen Gästen durch die Val Müstair streift, kann man nicht nur eine herrlich verschneite Landschaft erleben, sondern auch zahlreiche Wildtiere beobachten und viel über deren Sorgen und Nöte lernen.