2/2014  125 Jahre Rhätische Bahn

Heft bestellen


2/2014 125 Jahre Rhätische Bahn


Das Jubiläum und andere Geschichten
Vorwort von Stefan Engler, Präsident des Verwaltungsrates der Rhätischen Bahn

Hauptthemen

Es ist nicht ausgeträumt: Fantasien und Visionen
Text: Hans Domenig

Wenn Eisenbahnplaner träumen, verdichten sich diese Träume entweder zu Stahl und Beton oder sie lösen sich – was häufiger der Fall ist – in Luft auf. Letzteres besonders in Graubünden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.


Die RhB als kulinarisches Erlebnis
Text: Heinz Wurster

«Spucken verboten» - mit diesem Hinweis wurde in den alten Pferdepostkutschen über den Splügenpass unbewusst die damalige Reisesituation beschrieben. Stellen wir uns diese zum Anfang des 20. Jahrhunderts nicht zur romantisch vor! Meistens schlechten, staubigen Strassen, sehr langen Reisezeiten und der Hitze und Kälte ausgesetzt, hielt sich das Reisevergnügen in Grenzen.


Von Messerstechern und Arbeitshelden am Albula
Text: Véronique Schegg

Wer mit der Rhätischen Bahn durch den Albulatunnel fährt, kann sich kaum vorstellen, was für ein Bild sich vor über hundert Jahren an den beiden Portalen bot. Die Zeitungen aus den Jahren des Tunnelbaus von 1898 bis 1903 eröffnen einen Einblick in das Leben und Treiben der heute verschwundenen Tunnelbausiedlungen.


Die Dirigentenplätze im grossen RhB-Schauspiel
Text und Fotos: Tibert Keller

In einem Landquarter Grossraumbüro laufen alle Fäden des RhB-Bahnbetriebs zusammen. Gut vierzig Mitarbeitende sorgen für die Tagesplanung und Überwachung des Zugverkehrs auf dem vielfältigen 384-km-Netz der Bündner Staatsbahn.


Vom RhB-Stift zu Herr über 3000 Züge
Text: Christian Dettwiler

Es ist eine Geschichte der Leidenschaft: Sie beginnt im Kinderspielzimmer mit einer Modelleisenbahn, geht über eine Lehre bei der Rhätischen Bahn und endet zwischenzeitliche im Zentralstellwerk des Hauptbahnhofs in Zürich. Doch es gibt im Leben von Philip Vanoncini einige Zwischenetappen.


Vom Weissen Tod und reissenden Fluten
Text: Christian Dettwiler

Die Rhätische Bahn spielt dank ihrer attraktiven Streckenführung in der Liga der schönsten Gebirgsbahnen der Welt. Doch das hat seinen Preis: Lawinen, Hochwasser oder Steinschläge beschäftigen die «Bündner Staatsbahn» seit 125 Jahren. Vor allem dann, wenn die Natur Todesopfer fordert.


Warum die RhB rot?
Text und Fotos: Tibert Keller

Wie die Bahn sich kleiden soll, entscheidet meist der Direktor. Wechselnde Führungskräfte und Modetrends sorgen damit laufend für Abwechslung. Die RhB dürfte wohl noch lange am leuchtenden Rot festhalten, ohne auf Farbtupfer zu verzichten.


Innovative Technik: 115 Tunnel müssen erneuert werden
Text: Sepp Moser

Die Rhätische Bahn muss ihre Tunnel sanieren. Sie will dies auf revolutionäre Weise tun: ohne Einschränkung des Zugverkehrs! Die von Partnern gemeinsam mit der RhB entwickelte Technik stösst auf grosses Interesse, nicht nur bei der SBB, sondern auch bei Tunnelbauern im Ausland.


Achilles Schucan – ein Bündner Eisenbahnpionier
Text: Luzi Schucan

Die Rätische Bahn taufte vor Kurzem einen neuen Allegra-Treibzug auf den Namen Achilles Schucan. Damit ehrt sich einen Bündner Eisenbahnpioniert, der das Unternehmen von 1888 bis 1918 massgeblich geprägt hat.


Pro Reatia-Mitteilungen Nr. 1/2014
• Landtagung 2014 in Klosters
• Mitgliederversammlung 2014 in Zug
• Reise nach Coburg-Bamberg-Würzburg
• Ein Stück Graubünden


Gasetta:
- Bündner Kulturforschung
- Pagina Grigionitaliana
- Pagina Rumantscha
- Namen und Notizen
- Nachrichten und Novitäten
- Bücher und Bände
- Kunst und Kultur
- Bücher und Bände
- Kunst und Kultur
- Rätsel
- Kulinarik


Zwei Genies aus dem Bergell
Text: Christian Dettwiler

Beide stammen aus bekannten Familien im Bergell. Alberto Giacometti, Andrea Garbald der Sohn des Zollvorstehers in Castasegna und Bauherrn der Villa Garbald von Gottfried Semper. Der eine wurde weltberühmt, der andere ist als Fotograf fast der Vergessenheit anheim gefallen.


Die Talentschmiede für den Center Court
Text: Christian Dettwiler Fotos: Lenzerheide Women’s Open

Ein Turnier für Tennis-Juniorinnen der Extraklasse. Juniorenturniere stellen im internationalen Circuit des Tennis eine wichtige Rolle dar – so manch ein Star wurde an kleinen Juniorenturnieren entdeckt. Im Frauentennis nimmt das Turnier auf der Lenzerheide eine ganz spezielle Rolle ein. Für den Schweizer Jungstar Belinda Bencic beispielsweise war das Turnier in Lenzerheide wegweisend.


Pestalozzi – der Wohltäter aus Zürich
Text: Christian Dettwiler

Eine Stiftung unterstützt das Bildungswesen in Bergkantonen. Es war ein Glücksfall für alle Jugendlichen in den Bergregionen unseres Landes: Im Jahr 1961 beschloss eine wohlhabende Familie mit Schweizer Ursprung, die ihr Vermögen in den USA gemacht hat, eine Stiftung zu gründen, deren Ziel es war und ist, Jugendliche in Bergregionen in ihrer Ausbildung zu unterstützen. Sie gaben der Stiftung den Namen des wohl bedeutendsten Pädagogen Europas: Johann Heinrich Pestalozzi.


Wanderwege in Graubünden – zwischen Quantität und Qualität
Text: Paul Allemann

Ansprüche an ein zeitgemässes Wanderwegnetz. Wenn im Sommer die Wandersaison losgeht, kommt es zu einem Verwirrspiel: Ein Gast wie Barbara Grewe aus Hamburg will von Laax zum Crestasee wandern, findet den Weg nicht; dafür gibt es etwa fünf Varianten, nach Conn an der Ruinaulta zu wandern. Der Verein BAW Bündner Wanderwege machte sich dazu Gedanken – nicht nur juristische.


Bündnerfleisch – Kulturgut und Exportschlager
Text: Heini Hofmann

Was die Salami unter den Rohwürsten, ist das Bündnerfleisch innerhalb der Trockenfleischpalette: ungekrönte Königin. Doch im Gegensatz zur Salami, die sich zwar auch Swissness angelacht hat, aber halt doch eine italienische «Erfindung» bleibt, ist beim Bündnerfleisch die Frage «Wer hats erfunden?» ganz einfach zu beantworten: die Bündner!