Der «Gümmeler» auf dem Regiestuhl

Von Locarno in die Filmprovinz

Von Locarno in die Filmprovinz: Der Churer Regisseur Daniel von Aarburg präsentiert im Churer Open-air-Kino im Stadtgarten seinen Film „Hugo Koblet – pédaleur de charme“. Noch vor dem offiziellen Filmstart in im September!
Durch einen Bildband über Hugo Koblet stiess der Regisseur auf die Geschichte seinen Filmhelden und fand darin die klassische Ikarus-Erzählung vom schnellen Aufstieg und vom tiefen Fall. Koblet, 1925 in Zürich als Sohn eines Bäckers geboren, war so etwas wie der erste internationale Star der Schweiz. Er sah gut aus, hatte Erfolg, sowohl auf der Strasse wie auch bei den Frauen. Er gewann alles, was es zu gewinnen gab – und verlor alles. Nach seiner Karriere, die er aus gesundheitlichen Gründen abbrechen musste – vielleicht waren die Vitamine, die man ihm spritzte, doch nicht so gesund - , fand er den Tritt nicht mehr, seine Geschäfte scheiterten. 1964 fährt er gegen einen Baum. Ob es Selbstmord war, ist nach wie vor nicht geklärt.